
12.3.2026
Bankgebühren verstehen: Welche Kosten bei Bankkonten wirklich anfallen
4 min lesen
Welche Bankgebühren fallen wirklich an? Erfahre alles über Kontoführungsgebühren, Entgeltabschluss und welche Gebühren laut Gerichtsurteilen unzulässig sein können.

Viele Verbraucher wundern sich, welche bankgebühren bei ihrem Konto tatsächlich entstehen. Neben offensichtlichen Kosten wie Kontoführung können Banken zusätzliche Gebühren für bestimmte Leistungen verlangen.
Besonders häufig betreffen solche Kosten ein Bankkonto, da bankkonto gebühren beispielsweise für Karten, Bargeldabhebungen oder Papierkontoauszüge anfallen können. Deshalb lohnt es sich, die verschiedenen gebühren banken genauer zu verstehen.
Die Höhe der Gebühren hängt stark vom Kontomodell, der Bank und den angebotenen Leistungen ab.
Welche Bankgebühren es bei Girokonten gibt
Banken können unterschiedliche Gebühren für Konten verlangen. Zu den häufigsten Kosten gehören:
Viele Verbraucher informieren sich besonders über bankgebühren sparkasse, da Sparkassen in Deutschland zu den größten Anbietern von Girokonten gehören.
- monatliche Kontoführungsgebühr
- Gebühren für Kreditkarten
- Kosten für Bargeldabhebungen
- Gebühren für Kontoauszüge
- Kosten für zusätzliche Services
Viele Banken verlangen entgelte kontoführung oder zusätzliche Servicegebühren, wenn ein Konto aktiv genutzt wird.
Auch allgemeine kontogebühren können entstehen, etwa bei Premiumkonten oder speziellen Zusatzleistungen.
Kontoführungsgebühren: Wie hoch sie wirklich sind
Die wichtigsten Kosten bei einem Girokonto sind die kontoführungsgebühren. Diese fallen monatlich oder jährlich an und unterscheiden sich je nach Bank.
In Deutschland liegen typische kontoführungsgebühren derzeit zwischen:
| Kontoart | durchschnittliche Gebühr |
| Onlinekonto | 0–5 € pro Monat |
| Filialkonto | 5–15 € pro Monat |
| Premiumkonto | bis zu 20 € pro Monat |
| Studentenkonto | oft kostenlos oder 0–3 € pro Monat |
Die genaue höhe kontoführungsgebühren hängt von mehreren Faktoren ab, etwa dem Serviceumfang oder zusätzlichen Karten.
Einige Banken bieten auch Kontomodelle mit niedriger kontogebühr oder ohne monatliche Kosten an.
Entgeltabschluss bei Banken – was bedeutet das
Viele Kunden entdecken auf ihrem Kontoauszug einen sogenannten entgeltabschluss. Dabei handelt es sich um eine Abrechnung aller Gebühren, die im Laufe eines bestimmten Zeitraums entstanden sind.
Der entgeltabschluss sparkasse erscheint zum Beispiel regelmäßig auf Kontoauszügen vieler Sparkassenkonten.
Viele Verbraucher fragen sich was ist entgeltabschluss oder entgeltabschluss sparkasse was ist das. In der Praxis handelt es sich lediglich um eine Zusammenfassung aller angefallenen Gebühren.
Gebühren für Kontoauszüge und zusätzliche Services
Neben der Kontoführungsgebühr können auch Kosten für zusätzliche Leistungen entstehen.
Typische Zusatzkosten bei Bankkonten
Typische Beispiele sind:
- kosten für kontoauszüge in Papierform
- Gebühren für Ersatzkarten
- Kosten für Bargeldabhebungen im Ausland
Einige Banken verlangen außerdem gebühren für kontoauszüge, wenn Kunden ihre Kontoauszüge nicht digital abrufen.
Auch bei besonderen Vorgängen, etwa einer Kontoschließung, können Kosten entstehen. Dazu gehört beispielsweise eine gebühr kontoauflösung.
Warum Banken ihre Gebühren erhöhen
In den letzten Jahren haben viele Banken ihre Gebühren angepasst. Gründe dafür sind unter anderem steigende Betriebskosten und strengere regulatorische Anforderungen. Beispielsweise können steigende IT-Kosten, strengere Regulierung oder höhere Betriebsausgaben dazu führen, dass Banken ihre Gebührenstruktur anpassen.
Viele Institute haben deshalb begonnen, ihre Gebührenstruktur zu verändern. Beispiele sind:
- höhere Kontoführungsgebühren
- neue Gebührenmodelle
- Änderungen bei Zusatzleistungen
In den Medien wird häufig darüber berichtet, wenn banken erhöhen gebühren oder wenn eine deutsche bank preiserhöhung ankündigt.
Auch regionale Banken haben teilweise ihre Preise angepasst, etwa wenn eine sparkasse erhöht kontoführungsgebühren.
Welche Bankgebühren laut Gerichtsurteilen unzulässig sein können
Nicht alle Bankgebühren sind automatisch erlaubt. In Deutschland haben mehrere Gerichtsurteile die Rechte von Bankkunden gestärkt. Viele Verbraucher fragen sich, welche bankgebühren sind unzulässig und welche Kosten Banken rechtlich verlangen dürfen.
Ein wichtiges Beispiel ist ein Urteil des Bundesgerichtshofs. Das bgh urteil bankgebühren stellte klar, dass Banken Gebührenänderungen nicht ohne Zustimmung der Kunden durchführen dürfen. Gerichte beschäftigen sich auch mit der Frage, dürfen banken bearbeitungsgebühren verlangen oder ob solche Kosten unzulässig sind.
Auch andere Entscheidungen des bundesgerichtshof kontoführungsgebühren haben festgelegt, dass bestimmte Gebührenmodelle unzulässig sein können. Solche Entscheidungen basieren häufig auf Urteilen deutscher Gerichte und dienen dem Schutz von Bankkunden vor unfairen Gebührenmodellen.
Solche Urteile betreffen unter anderem:
- automatische Gebührenerhöhungen
- unklare Vertragsänderungen
- Gebühren ohne aktive Zustimmung der Kunden
FAQ
Was ist ein Entgeltabschluss bei der Bank
Ein Entgeltabschluss ist eine Abrechnung aller Gebühren, die in einem bestimmten Zeitraum für ein Konto angefallen sind.
Welche Bankgebühren sind unzulässig
Gebühren können unzulässig sein, wenn sie ohne Zustimmung des Kunden eingeführt oder geändert wurden.
Wie hoch sind Kontoführungsgebühren in Deutschland
Je nach Kontomodell liegen sie meist zwischen 0 und 15 Euro pro Monat.
Warum erhöhen Banken ihre Gebühren
Banken passen Gebühren oft an steigende Kosten, Inflation und regulatorische Anforderungen an.
Dürfen Banken Kontoführungsgebühren einfach erhöhen
Gebührenerhöhungen sind nur zulässig, wenn Kunden darüber informiert werden und aktiv zustimmen.
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