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Wie man als Nichtansässiger ein Festgeldkonto in Europa eröffnet (aktualisierter Leitfaden)

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Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Nichtansässige ein Festgeldkonto in Europa eröffnen können, inklusive Voraussetzungen, Dokumenten und Online-Optionen.

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Die Eröffnung eines Festgeldkontos in Europa kann für Nichtansässige eine attraktive Möglichkeit sein, garantierte Erträge in einem stabilen Bankenumfeld zu sichern. Allerdings unterscheiden sich Anforderungen, Zulassungsbedingungen und Onboarding-Prozesse je nach Land. Dieser aktualisierte Leitfaden erklärt Schritt für Schritt, wie Nichtansässige ein Festgeld eröffnen können, welche Dokumente erforderlich sind und ob eine Online-Eröffnung möglich ist.

Können Nichtansässige in Europa ein Festgeldkonto eröffnen?

In den meisten EU-Ländern können Nichtansässige Festgeldkonten eröffnen. Die genauen Regeln hängen von der Bank und dem regulatorischen Rahmen des jeweiligen Landes ab. In der Regel gilt:

  • EU- und EWR-Banken akzeptieren Nichtansässige als Kunden
  • Einige Banken verlangen eine europäische Adresse (aber nicht alle)
  • KYC- und AML-Regeln gelten genauso wie für Ansässige
  • Die Mindesteinlage kann für Nichtansässige höher sein

Zu den Ländern mit den zugänglichsten Optionen zählen: Deutschland, Irland, Estland, Litauen, Malta und Portugal.

Welche Dokumente benötigen Nichtansässige?

Auch wenn die Anforderungen variieren, sind in der Regel folgende Dokumente erforderlich:

  • Gültiger Reisepass
  • Nachweis der aktuellen Adresse (z. B. Stromrechnung, Kontoauszug)
  • Steuerliche Ansässigkeitsangaben (Steuer-ID)
  • Herkunftsnachweis der Mittel bei größeren Beträgen
  • Optional: bestehendes europäisches Bankkonto für Überweisungen

Die Banken müssen alle Unterlagen prüfen, um die AML-Vorschriften einzuhalten.

Online-Eröffnung: Welche Länder und Banken bieten sie an?

Viele europäische Banken ermöglichen inzwischen die Online-Eröffnung von Sparprodukten für Nichtansässige. Typische Optionen sind:

  • Vollständig digitales Onboarding per Video-Identifikation
  • Remote-Identitätsprüfung über eID, NFC oder Pass-Scan
  • Online-Dashboards zur Verwaltung von Festgeldern

Märkte mit verbreitetem Online-Onboarding sind unter anderem:

  • Deutschland: mehrere Digitalbanken mit Remote-KYC
  • Estland / Litauen: fintech-freundliche, schlanke Prozesse
  • Irland und Malta: häufig Remote-Festgelder für Ausländer

Traditionelle Banken verlangen teilweise noch einen Filialbesuch, der Trend geht jedoch klar in Richtung Digitalisierung.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Festgeld als Nichtansässiger eröffnen

Dies ist die einfachste und zuverlässigste Vorgehensweise:

1. Land wählen und Zinssätze vergleichen

Die Zinssätze unterscheiden sich je nach Land. Viele Nichtansässige vergleichen Angebote innerhalb der EU.

2. Zulassung für Nichtansässige prüfen

Einige Banken erlauben die direkte Eröffnung, andere verlangen ein bestehendes Girokonto.

3. Erforderliche Dokumente vorbereiten

Reisepass, Adressnachweis und steuerliche Angaben sind unerlässlich.

4. KYC-Prozess abschließen

Je nach Bank:

  • Online-Identitätsprüfung
  • Video-Identifikation
  • oder persönliche Identifizierung in der Filiale

5. Festgeld einzahlen

Überweisen Sie den Betrag von Ihrem eigenen Konto. Oft muss die erste Überweisung von einem Konto auf Ihren Namen erfolgen.

6. Laufzeit wählen und Vertrag bestätigen

Typische Laufzeiten reichen von 1 bis 60 Monaten. Der Zinssatz ist für die gesamte Laufzeit fest.

7. Festgeld online verwalten

Nach Aktivierung sehen Sie alle Details im Online-Banking. Diese Anleitung gilt für die meisten europäischen Banken.

Was passiert bei Fälligkeit?

Bei Fälligkeit bieten Banken in der Regel drei Optionen:

  • Automatische Verlängerung zum neuen Zinssatz
  • Rücküberweisung auf das verknüpfte Konto
  • Wiederanlage mit anderer Laufzeit

Nichtansässige sollten sicherstellen, dass das Auszahlungskonto aktiv ist und internationale Überweisungen unterstützt.

Wichtige Hinweise für Nichtansässige

  • Höhere Mindestbeträge sind möglich
  • Vorzeitige Kündigung ist meist nicht möglich oder stark penalisiert
  • Steuerregeln variieren je nach Land
  • Ein SEPA-fähiges Konto erleichtert Überweisungen

Die Eröffnung eines Festgeldkontos in Europa als Nichtansässiger ist gut möglich. Dank digitalem Onboarding und klaren Prozessen ist ein sicherer, garantierter Ertrag im EU-Bankensystem gut erreichbar.

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