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Wie viel Geld sollten Sie in jedem Alter angespart haben?

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Ein realistischer Überblick darüber, wie viel Geld Menschen in Deutschland in verschiedenen Lebensphasen typischerweise gespart haben.

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Wie viel Vermögen Menschen in Deutschland besitzen, variiert stark je nach Einkommen, Lebensstil und Alter. Dennoch fragen sich viele: „Wie viel Geld sollte man eigentlich mit 30, 40 oder 50 Jahren angespart haben?“

Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht – aber es existieren klare Orientierungspunkte. Dieser Artikel fasst zusammen, wie sich Vermögen je nach Alter entwickelt, welche Richtwerte realistisch sind und wie man die eigene finanzielle Situation einschätzen kann.

Die folgenden Zahlen basieren auf allgemeinen, öffentlich zugänglichen Durchschnitts- und Medianwerten aus verschiedenen Studien. Exakte Werte variieren je nach Quelle – wo Daten fehlen, weise ich dies ausdrücklich aus.

Medianvermögen in Deutschland: Was ist realistisch?

Um zu verstehen, wie viel Geld in welchem Alter typisch ist, hilft ein Blick auf das Medianvermögen in Deutschland. Der Median liegt deutlich unter dem Durchschnitt, da eine kleine Anzahl sehr vermögender Personen den Durchschnitt stark verzerrt.

Das durchschnittliche Vermögen in Deutschland ist deutlich höher als der Median, weil große Einzelvermögen den Durchschnitt nach oben ziehen.

Beispielhafte Medianwerte (gerundet, je nach Quelle; exakte Daten variieren):

  • Alter 20–30: häufig unter 20.000 €
  • Alter 30–40: ca. 35.000 €–55.000 €
  • Alter 40–50: ca. 70.000 €–100.000 €
  • Alter 50–60: ca. 110.000 €–150.000 €
  • Alter 60+: ca. 150.000 €–200.000 €

Diese Zahlen dienen nur zur Orientierung – große Unterschiede ergeben sich durch Mieten vs. Eigentum, Kinder, regionale Einkommensunterschiede, Karriereverlauf oder Selbstständigkeit.

Wie viel Geld sollte man mit 30, 40, 50 oder 60 gespart haben?

Diese Richtwerte sind keine festen Vorgaben, sondern typische Referenzpunkte. Sie helfen einzuschätzen, ob man auf Kurs ist oder ob Anpassungen sinnvoll sein könnten.

Mit 30 Jahren

Viele fragen: „Wie viel Geld sollte man mit 30 haben?“

Realistisch (abhängig vom Einkommen):

  • 10.000 €–30.000 € Ersparnisse bei regelmäßigem Sparen
  • mehr bei frühem Einstieg in ein gut bezahltes Berufsfeld
  • weniger, wenn das Studium länger dauerte oder der Berufseinstieg später erfolgte

Für die Planung des Sparziels hilft der Sparrechner von Finanzfluss, um Szenarien realistisch zu modellieren (Wachstum, Rendite, Sparrate).

Mit 40 Jahren

„Wie viel Geld sollte man mit 40 haben?“ hängt stark von Gehalt und Familiensituation ab.

Referenz:

  • 40.000 €–100.000 €
  • Immobilienkäufer haben oft weniger liquide Mittel, aber ein höheres Nettovermögen

Mit 50 Jahren

„Wie viel Geld sollte man mit 50 gespart haben?“
In vielen Fällen liegen realistische Werte bei:

  • 80.000 €–150.000 €
  • abhängig von Schulden, finanziellen Verpflichtungen und Einkommen

Mit 60 Jahren

„Wie viel Geld sollte man mit 60 gespart haben?“
Werte liegen häufig bei:

  • 120.000 €–200.000 €
  • Ziel: Puffer für Rentenlücke und unerwartete Ausgaben

Wie viel Notgroschen sollte man generell haben?

Unabhängig vom Alter empfehlen viele Experten (keine festen Regeln):

  • 3–6 Monatsgehälter als Notfallreserve
  • liquide gehalten (Tagesgeld- oder Girokonto)
  • getrennt von langfristigen Investments

Dies ist der typische Rahmen für die Frage: „Wie viel Notgroschen sollte man haben?“

Wie viel sollte man monatlich sparen?

Hinweis: Dieser Text stellt keine Finanzberatung dar, sondern dient lediglich der allgemeinen Orientierung.

Übliche Richtwerte in Deutschland:

  • 10–20 % des Nettoeinkommens, wenn möglich
  • bei niedrigerem Einkommen: jeder Betrag zählt
  • bei höherem Einkommen: 20–30 % sind realistisch

Wichtig: Die Sparquote hängt stark vom Lebensstil ab.

Vermögensaufbau nach Alter: Praktische Schritte

Die Frage ist nicht nur, wie viel man haben sollte, sondern auch, wie man dorthin kommt. Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, braucht eine klare Struktur.

Checkliste für langfristigen Vermögensaufbau

  1. Notfallreserve sichern (Sparkonto).
  2. Monatliche Sparrate festlegen.
  3. Investitionen diversifizieren (z. B. ETFs – keine Empfehlung, nur eine Möglichkeit).
  4. Große Risiken vermeiden (keine extremen Kredite).
  5. Sparrate jährlich anpassen, wenn das Einkommen steigt.

Tools wie der Sparrechner von Finanzfluss oder ähnliche Hilfsmittel helfen, realistische Ziel-Szenarien zu erstellen.

Wie bewertet man die eigene finanzielle Situation?

Um herauszufinden, wo man im Vergleich zu Deutschland steht, sind folgende Kennzahlen hilfreich:

  • Medianvermögen (Referenzwert)
  • Vermögen nach Alter (offizielle Statistiken)
  • Nettovermögen (Vermögen minus Schulden)
  • Quote der Notfallreserve
  • Sparquote

Eine einfache Orientierung:

  • liegt man über dem Median, befindet man sich bereits in einer stärkeren Position;
  • liegt man nahe am Durchschnitt, bewegt man sich im normalen Bereich;
  • liegt man darunter, bedeutet das nicht „falsch“ – Einkommen, Stadt, Lebensweg und Startbedingungen spielen eine große Rolle.

Die Frage „Wie viel Geld sollte man in jedem Alter gespart haben?“ lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Realistische Richtwerte helfen jedoch bei der Einordnung des eigenen Vermögens. Entscheidend sind nicht feste Beträge, sondern:

  • regelmäßiges Sparen,
  • eine Notfallreserve,
  • kontrollierte Ausgaben,
  • langfristiger Vermögensaufbau,
  • und das Bewusstsein für die eigene finanzielle Situation.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Vermögensaufbau ist immer ein individueller Prozess. Wer früh beginnt, regelmäßig spart und seine Finanzen strukturiert plant, verbessert langfristig seine finanzielle Stabilität – unabhängig davon, ob er über oder unter dem Durchschnitt liegt. Entscheidend ist, die eigene Situation realistisch einzuschätzen und Schritt für Schritt finanzielle Rücklagen aufzubauen.

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